Rekonstruktion nach Tumor-Entfernungen

Oft führt die Entfernung eines Tumors, einer Geschwulst, sei diese gutartig oder gar bösartig in manchen Fällen zum Fehlen von Eigengewebe, Form und Funktion, manchmal sogar zu bleibenden Entstellungen.

Eine formgerechte und ästhetische Rekonstruktion nach einer Tumorentfernung - ganz gleich ob gutartig oder nicht, verlangt die Berücksichtigung mehrerer Gesichtspunkte.

Minutiöse Kenntnis der anatomischen Strukturen, langjährige Erfahrung in der rekonstruktiven plastischen Chirurgie und das perfekte Zusammenspiel von Form, Funktion und Ästhetik.

All das sind die Bausteine für ein ideales operatives Ergebnis

  • Die rekonstruktive Chirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung von Gewebe und Strukturen, die durch die Entfernung eines Tumors beeinträchtigt wurden. Ziel ist es, sowohl die Form, die Funktion als auch das ästhetische Erscheinungsbild des betroffenen Bereichs zu verbessern.

  • Rekonstruktionen sind in vielen Bereichen des Körpers möglich, darunter:

    • Gesicht und Kopfhaut (z. B. nach Hautkrebs)

    • Brust (z. B. nach Brustkrebs)

    • Hände und Extremitäten

    • Haut und Weichteile an Rumpf oder Gliedmaßen

    • Direkter Wundverschluss: Kleinere Defekte werden durch Nähte oder Hautverschiebung verschlossen.

    • Hauttransplantationen: Haut aus einer anderen Körperregion wird in das betroffene Areal übertragen.

    • Lappenplastiken: Eigenes Gewebe (z. B. Haut, Muskel oder Fett) wird mit oder ohne Blutversorgung verschoben, um größere Defekte zu bedecken..

    • Kombination aus Techniken: Oft werden verschiedene Methoden kombiniert, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

    • Primäre Rekonstruktion: Erfolgt direkt während der Tumorentfernung.

    • Sekundäre Rekonstruktion: Wird nach Abschluss der Krebstherapie (z. B. Strahlentherapie) durchgeführt.

    • Verbesserung der Ästhetik und Symmetrie

    • Wiederherstellung der Funktion (z. B. Mimik, Greifkraft, Stabilität)

    • Psychologische Entlastung und gesteigertes Selbstbewusstsein

  • Wie bei jeder Operation können Risiken auftreten, darunter:

    • Infektionen

    • Wundheilungsstörungen

    • Narbenbildung

    • Funktionelle Einschränkungen

  • Die Heilungsdauer hängt von der Art des Eingriffs ab.

    Kleinere Eingriffe benötigen wenige Wochen, während komplexere Rekonstruktionen mehrere Monate erfordern können.

    • Regelmäßige ärztliche Kontrollen

    • Physiotherapie bei funktionellen Einschränkungen

    • Narbenpflege und Schutz vor UV-Strahlung

    • Planung weiterer Korrekturen, falls notwendig

  • In der Regel ja, da es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.

    Die genauen Bedingungen sollten mit der Krankenkasse geklärt werden.

    Falls notwendig, erhalten Sie von uns einen ärztlichen Brief zur Einreichung bei der Krankenkasse.

  • Ein erfahrener plastischer Chirurg mit Spezialisierung auf rekonstruktive Eingriffe ist entscheidend.

    Eine individuelle, ärztliche Beratung hilft, die beste Methode für Sie zu finden.

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