Narben

Narben können nicht nur aus ästhetischer Sicht stören, sondern auch Schmerzen verursachen, Konturen verziehen oder Bewegungen einschränken. Besonders betroffen sind frische hypertrophe Narben, Narbenwulstbildungen (Keloide) oder ältere, eingezogene Narben.

Durch meine langjährige Erfahrung an einem der führenden Verbrennungszentren in Deutschland konnte ich umfassende rekonstruktive Techniken zur Narbenbehandlung in Wien erlernen.

Moderne Methoden – sowohl konservativ als auch operativ – ermöglichen eine deutliche Verbesserung des Narbenbildes. Eine bewährte Technik ist das Narben lasern in Wien, das besonders bei störenden oder auffälligen Narben zu einer glatteren Haut führen kann.

Auch Aknenarben lassen sich behandeln, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern. Nach einer ausführlichen Untersuchung erarbeiten wir gemeinsam die beste individuelle Lösung – sei es durch Laser, spezielle Injektionen oder operative Verfahren – damit Sie sich in Ihrer Haut wieder wohlfühlen.

  • Narben entstehen als natürliche Reaktion des Körpers auf eine Verletzung der Haut, sei es durch Unfälle, Operationen oder Hauterkrankungen. Das Gewebe wird durch Kollagenfasern repariert, was zu einer oft festeren, weniger elastischen Hautstelle führt. Die Narbenbildung hängt von der Wundheilung, der Hautbeschaffenheit und genetischen Faktoren ab.

    • Atrophe Narben: Eingesunkene Narben, oft nach Akne oder Windpocken.

    • Hypertrophe Narben: Erhabene, verdickte Narben, die oft gerötet sind.

    • Keloide Narben: Übermäßiges Narbengewebe, das über die ursprüngliche Wunde hinauswächst.

    • Kontrakturen: Narben, die durch Verbrennungen entstehen und die Beweglichkeit einschränken können.

    • Genetik: Manche Menschen neigen zu einer stärkeren Narbenbildung.

    • Wundpflege: Eine gute Nachsorge kann die Narbenbildung minimieren.

    • Lokalisation: Narben in beweglichen Bereichen (z. B. Gelenke) sind oft auffälliger.

    • Hauttyp: Dunklere Hauttypen haben ein höheres Risiko für Keloidbildung.

    • Microneedling: Durch feine Nadeln wird die Kollagenproduktion angeregt, besonders effektiv bei Aknenarben.

    • Steroid-Injektionen: Helfen bei hypertrophen und keloiden Narben, um das Wachstum zu hemmen und die Narbe zu “beruhigen”.

    • Filler (Hyaluronsäure oder Eigenfett): Können atrophe Narben optisch ausgleichen.

    • Chirurgische Korrektur: Narbenrevision durch plastisch-chirurgische Eingriffe zur Verbesserung der Narbenstruktur.

    • Silikongele oder -pflaster: Unterstützen die Heilung und verhindern eine übermäßige Narbenbildung.

    • Feuchtigkeitspflege (z. B. mit Vitamin E oder Panthenol): Fördert die Elastizität der Haut.

    • Sonnenschutz (LSF 50+): Verhindert Pigmentstörungen und eine Verdunkelung der Narbe.

    • Massage: Kann helfen, Narben weicher und unauffälliger zu machen.

  • Je früher eine Narbenbehandlung beginnt (nach abgeschlossener Wundheilung, ca. 4 Wochen nach der Verletzung), desto besser sind die Ergebnisse.

    Bestehende Narben können aber auch nach Jahren noch verbessert werden.

  • Viele Behandlungen verbessern das Erscheinungsbild von Narben erheblich, aber eine vollständige Entfernung ist meist nicht möglich. Die Ergebnisse hängen von der Art der Narbe und der gewählten Therapie ab.

  • Narben, die schmerzen, jucken, wachsen, stark auffallen oder die Beweglichkeit einschränken, sollten medizinisch abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden.

  • Je nach Methode können Rötungen, Schwellungen oder leichte Hautreizungen auftreten.

    Bei invasiveren Eingriffen kann es zu Pigmentveränderungen oder Infektionen kommen, daher ist eine professionelle Durchführung wichtig.

  • Die Wahl der Behandlung hängt von der Art, Lage und Ausprägung der Narbe ab.

    Eine individuelle, ärztliche Beratung ist empfehlenswert, um die optimale Therapie zu bestimmen.

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Rekonstruktive Chirurgie nach Tumor-Entfernungen